Archiv der Kategorie: Online-Angebote

Oster-Specials 2021/ Online-Angebote April

Wagners Parsifal am Karfreitag
Grand Théâtre Genève
Nationaltheater Mannheim bis 11. April Ostersonntag verfügbar

Theater Krefeld
2. April Opernfilm The Plague von Kobie van Rensburg ab 19.30 Uhr

Semperoper Dresden
5. April Ostermontag, Mozart Zauberflöte (René Pape, Klaus Florian Vogt, Regie: Josef E. Köpplinger) Aufzeichnung der Premiere

Die Staatsoper Hamburg
bietet ein digitales Osterpaket an:
Wagner, Parsifal (ML: Kent Nagano; Inszenierung, Bühne, Kostüme und Licht: Achim Freyer)  Aufzeichnung vom 16. September 2017
Mozart Così fan tutte (ML:Sébastien Rouland)
Aufzeichnung der Premiere vom 8. September 2018
Verdi Falstaff (ML: Axel Kober Regie: Calixto Bieito) Aufzeichnung der Premiere vom 19. Januar 2020
La Passione (Konzept, Inszenierung, Bühne, Kostüme und Licht: Romeo Castellucci) Aufzeichnung vom 21. April 2016 aus den Deichtorhallen Hamburg

3 Heldinnen der Oper Leipzig. Jennifer Holloway als Elsa, Camilla Nylund als Gräfin und Marina Prudenskaya als Acuzena. Foto: Oper Leipzig

Der Ostergruß der Oper Leipzig
vom 3. April Ostersamstag 18 Uhr bis 4. April Ostermontag 20 Uhr mit Verdi Il trovatore und Marina Prudenskaya als Azucena, Strauss Capriccio mit Camilla Nylund als Gräfin, Wagner Lohengrin mit Michael Weinius

Die Staatsoper Stuttgart bietet einen virtuellen Osterspaziergang
bis 5. April Ostermontag mit Schumanns Faust-Szenen und Webbers Jesus Christ Superstar

 

 

Wiener Online-Offensive im März. Nach Janáček jetzt ein Verdi-Schwerpunkt

Die Wiener Staatsoper öffnet ihr Archiv. Wagner, Strauss und fünf Mal Verdi sind im März auf play.wiener-staatsoper.at jeweils ab 19 Uhr und für 24 Stunden abrufbar. Klaus Kalchschmid hat sich für klassikfavori zum Auftakt des Verdi-Schwerpunkts “La Traviata” angeschaut. (Titelbild mit Pretty Yende und Juan Diego Flórez als Violetta und Alfredo. Foto: Michael Pöhn). Siehe unten den Bericht. Hier erst einmal die Daten:
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Neue Opernhaus-Online-Offensiven/ Save the date

Verzauberte Welt (L’enfant et les sortilèges)  in Stuttgart. Foto: Matthias Baus

Der Lockdown dauert an. Die Opernhäuser aber scharren mit den Hufen. Und starten vorsorglich neue Opernhaus-Online-Offensiven. Einzigartige Angebote, darunter viele Premieren, die Sie sich ins Haus holen können. Klassikfavori mit Februar- und März-Terminen (Stand: 27.2.2021)
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Sozialdrama mit Kindsmord – Leoš Janáčeks “Jenůfa” spielt sich in Berlin in eiskaltem Raum ab

Auch das macht digitale Technik möglich. Zwei Online-Premieren am selben Tag könnten wir Dank Aufnahmetechnik nacheinander verfolgen. Dann wird bekannt gegeben, dass die aktuelle Freischütz-Produktion aus München (siehe podcast-Besprechung) sowie diese Jenůfa aus der Staatsoper unter den Linden in Berlin sogar weitere 30 Tage im Stream kostenlos verfügbar bleiben! Beides Sozialdramen, die zu Morden führen. (Von Sabine Weber) Sozialdrama mit Kindsmord – Leoš Janáčeks “Jenůfa” spielt sich in Berlin in eiskaltem Raum ab weiterlesen

20 Shots of Opera. Junge irische Komponisten zeigen, was digitale Oper kann!

Was soll, was kann Oper in diesen Zeiten? Die Irish National Opera in Dublin hat ein bemerkenswertes Experiment durchgezogen. 20 junge irische Komponistinnen und Komponisten haben in ihrem Auftrag jeweils einen bis zu 8 minütigen Opernspot komponiert. Und sie zeigen nicht nur, was Oper für sie interessant macht und welche Themen sie umtreiben.  Die „20 Shots of Opera“, aufzurufen auf der Seite der INO, liefern ein bemerkenswertes Bild digitaler Kreativität. Für die Realisierung wurde Operngeschehen auf der Bühne nämlich nicht nur einfach abgefilmt. Designer, Trickfilmer, Ton- und Bildtechniker, über 160 Professionelle aus dem Theater-off, so verrät die INO auf ihrer Seite, haben mitgeholfen, ungewöhnlich vielfältige Ideen zu entwickeln und innerhalb von sechs Monaten fertig zu stellen. (Von Sabine Weber) 20 Shots of Opera. Junge irische Komponisten zeigen, was digitale Oper kann! weiterlesen

Die Opéra Comique mit Mondonvilles „Titon et l‘Aurore“ versilbert Schäferidylle und vergoldet Musik! Und kommt im Stream nach Hause!

Jean-Joseph Cassanéa de Mondonvilles „Titon et l‘Aurore“ ist selbst für romantische Opernfans eine märchenhafte Repertoire-Entdeckung. Zumal der musikalische Altmeister William Christie (ohne Mundschutz) sie leitet und das von ihm gegründete Ensemble Les Arts Florissants im Graben (mit schwarzem Mundschutz) musiziert. Der USAmerikaner aus Buffalo hat Ende der 1970er die Wiederentdeckung des Stile classique in Frankreich eingeleitet, entschieden vorangetrieben, unter anderem im Haus der Opéra Comique mit einer gefeierten Tragédie en musique von Jean-Baptiste Lully. Bis auf den heutigen Tag unvergessen ist dieser „Atys“. Ein ganz besonderes Augenmerk legte Christie aber stets auf Jean-Philippe Rameau. Dessen Balletteinlagen-Musik sei das Beste überhaupt, was diese Zeit hervorgebracht habe. Und ein Tambourin kann da mal fast aus der Kurve fliegen. Die Pastorale héroïque „Titon et l‘Aurore“ erinnert vom ersten Moment an die Wucht, den Schwung und die tänzerische Eleganz, die Vorgänger Rameau in seine Partituren gelegt hat. Mondonville verkörpert nach Lully und Rameau die dritte classique-Generation, die Christie erobert. Alle haben die französische Sprache in den melodischen Fluss eingefügt und umgekehrt, den melodischen Fluss an der Aussprache der französische Sprache orientiert. (Von Sabine Weber) Die Opéra Comique mit Mondonvilles „Titon et l‘Aurore“ versilbert Schäferidylle und vergoldet Musik! Und kommt im Stream nach Hause! weiterlesen

Peter Maxwell Davies Monodram „Eight Songs for a Mad King” ein Wahnsinn, der mit Holger Falk unter die Haut geht!

Gestern, Montag, den 11. Januar 2021, fegt der Wahnsinn eine halbe Stunde lang über die Bühne der Bayerischen Staatsoper. Denn Bariton Holger Falk leiht Peter Maxwell Davies’ Mad King Körper und Stimme. Falk ist ein Spezialist für Monodrame in der Neuen Musik! Und vielleicht hat Maxwell Davies die einzig wirklich wahnsinnige Musik vertont. In der kostenlosen Online-Premiere fangen die Kameras auch die sechs Musiker aus dem Bayerischen Staatsorchester unter der Leitung von Olivier Tardy immer wieder aus besonderen Perspektiven ein. Alles ist Wahnsinn, sogar Ärzte mit Mundschutz! Die szenische Einrichtung von Andreas Weirich fokussiert jedenfalls ein beklemmendes Spiel, das den Mad King in die Enge treibt, im eigentlich gähnend leeren riesigen Opernhaus! Ab 13. Januar, also morgen, ist das “Montagsstück IX” der Münchener Oper on demand verfügbar. Klaus Kalchschmid unterhält sich mit Sabine Weber im aktuellen Podcast favori. Die Oper der Woche über das Stück, den Abend, und verrät am Ende auch noch, warum München auf Simon Rattle derzeit große Hoffnung setzt! Peter Maxwell Davies Monodram „Eight Songs for a Mad King” ein Wahnsinn, der mit Holger Falk unter die Haut geht! weiterlesen

Auf ihrer Debüt-CD „El Nour – Das Licht“ reicht das Spektrum von französischem und spanischem Repertoire bis hin zu arabischem Liedgut. Fatma Said fasziniert Anfang Dezember in der Londoner Wigmore Hall mit Liedern von Schubert, Schumann und Strauss bis hin zu Broadway-Songs

Apropos Licht, das ins Dunkel scheint! Unserem Favori-Kritiker Klaus Kalchschmid  ist eine ganz besondere Künstlerin aufgefallen! Bald wird Fatma Said kein Geheimtipp mehr sein. Fatma Said ist eine charismatische Sopranistin aus Kairo. Eine singende Scheherazade zwischen Orient und Okzident! Gerade war die 29jährige in der Wigmore-Hall mit einem wunderbaren Liederabend zu erleben, der noch bis Heiligdreikönig kostenlos abrufbar ist. Aus diesem Schmuckkästchen für Kammermusik wurde am 7. Dezember ein außergewöhnlicher, optisch wie akustisch brillant gefilmter Liederabend übertragen. Der noch vor Publikum stattgefunden hat! (Von Klaus Kalchschmid) Auf ihrer Debüt-CD „El Nour – Das Licht“ reicht das Spektrum von französischem und spanischem Repertoire bis hin zu arabischem Liedgut. Fatma Said fasziniert Anfang Dezember in der Londoner Wigmore Hall mit Liedern von Schubert, Schumann und Strauss bis hin zu Broadway-Songs weiterlesen

Live aus der Wiener Staatsoper als Stream: Hans Werner Henzes grandios leidenschaftliches Musikdrama nach dem Roman „Gogo no Eiko“ von Yukio Mishima mit Bo Skovhus

“Das verratene Meer”:  Am Ende gefriert das Bild über dem Anführer einer Jungs-Gang, der gleich den „Seemann, der die See verriet“ – so der deutsche Titel des Mishima-Romans „Gogo no Eiko“ – mit einem Hammer erschlägt. Black out und – Stille. Nacheinander Auftritt der sieben Sänger sowie einer Sängerin und – Stille. Zuletzt kommt Dirigentin Simone Young auf die Bühne und fordert ihre Musiker im Graben auf, aufzustehen. Da gibt es ein paar Geräusche, und wieder – Stille. (Von Klaus Kalchschmid) Live aus der Wiener Staatsoper als Stream: Hans Werner Henzes grandios leidenschaftliches Musikdrama nach dem Roman „Gogo no Eiko“ von Yukio Mishima mit Bo Skovhus weiterlesen

Favori aktuell: Neue Streams – Berlin, Wien, Stockholm, Hamburg, Stuttgart, Zürich …

Von unserem Klassikfavori-Streaming-Spezialisten Klaus Kalchschmid und dazugehörigen links. Nur anzutippen!

Lindenoper Berlin – Wagner, Lohengrin 13.12. (premiere – auch auf arte) und einiges on demand:

Wiener Staatsoper: Henze, Das verratene Meer 14.12. (premiere)
21.Dezember Wiederholung des Premieren-Streams auf der Staatsopernseite, 24 Stunden on demand
und täglich eine Aufzeichnung:

Theater an der Wien: Mozart, Figaro on demand bis 12/21 auf der Klassikplattform fidelio. Favori aktuell: Neue Streams – Berlin, Wien, Stockholm, Hamburg, Stuttgart, Zürich … weiterlesen