Es laufen die Proben zu seinem letzten Konzert. Diesen Freitag und Samstag (am 27. und 28. Juni) steht Cristian Măcelaru zum letzten Mal in der Kölner Philharmonie als Chefdirigent vor dem WDR Sinfonieorchester. Sechs Jahren war er das. Nach dieser Spielzeit verlegt Cristian Măcelaru seinen Hauptarbeitsplatz in die USA, wo der rumänischstämmige Geiger und Dirigent seine Musikkarriere auch begonnen hat. Er wird das Cincinetti Symphony Orchestra übernehmen. In der kommenden Interimsspielzeit wird er einige Male wieder in Köln sein und „sein“ Orchester dirigieren. Und doch ist es ein Abschied. Bereits am Beginn seiner Kölner Zeit habe ich mit ihm für Klassikfavori ein Interview geführt. Was er mit dem WDR Sinfonieorchester seitdem erreicht hat, was er an Europa vermissen wird oder auch nicht, und in den USA zurück gewinnen will, das erfahren Sie in diesem Podcast. (Die Fragen stellt Sabine Weber)
„Eine Art Ravelianisches Porträt ohne echtes Originalwerk“ beschreibt der französische Pianist Bertrand Chamayou sein Projekt. Er hat bereits vor 10 Jahren 2016 das Soloklavierwerk von Maurice Ravel herausgebracht. Das war nicht genug. Heute erscheint seine neue persönliche Hommage an Maurice Ravel: punktgenau am 7. März, zum 150. Geburtstag von Ravel. Klassikfavori hat mit ihm gesprochen. (Die Fragen stellt Sabine Weber)
Cecilia Ligorio inszeniert ihre zweite Oper für Köln. Am 9. März ist Premiere im Staatenhaus. Klassikfavori hat Cecilia Ligorio vor einer Probe getroffen. (Die Fragen stellt Sabine Weber)
Valentin Ruckebier. Foto: Leszek JanuszewskiIm Gespräch. Foto: Jukka Höhe
Das ist eine ungewöhnliche Kombination, oder nicht? Aufgefallen ist Klassikfavori der Bariton als Typ, nämlich als der unheimmliche Soldat Soljony in der Inszenierung von „Tri Sestry“ von Peter Eötvös am Theater in Hagen letztes Jahr. (Siehe unten einige Szenenbilder von der Inszenierung, mehr darüber in klassikfavori) Valentin Ruckebier ist fest im Ensemble der Oper am Rhein in Düsseldorf. Am 4. Juli, übermorgen, tritt der Bariton in der Kölner Liedreihe im zentrum lied auf, singt nicht nur, sondern er hat das Konzert kuratiert und steuert zwei eigene Kompositionen bei, unter anderen eine Uraufführung unter dem Titel „Hinan“. Anlass genug mal nachzufragen, was den Komponisten Valentin Ruckebier und wie umtreibt. Wie und warum es angefangen hat, das Komponieren und das Singen. Klassikfavori hat ihn in seinem Kompositionsstudio besucht, sich mit ihm auf ein Sofa geworfen und gefragt. (Die Fragen stellt Sabine Weber)Komponist und Bariton – Valentin Ruckebier weiterlesen →
Thomas Höft (Dionysius Brantwein). Foto: Nicola Milatovic/ Styriarte
Und er experimentiert in „Attems Saga“ auch mit einem Format, das erstmals auf der Styriarte, den steirischen Festspielen für Alte Musik in Graz, ausprobiert wird, an zwei Tagen und an drei Stätten spielt.
Thomas Höft ist seit 20 Jahren Dramaturg bei der Styriarte. Und versteht Aufführungspraxis einfach mal neu. Dazu gehört, dass das Publikum aktiv drin sein muss und mitspielt. Dabei also ein Künstlerkollektiv, das das Publikum gehörig aufmischt. Das barocke Stadtpalais Attems steht in der „Attems Saga“ natürlich im Fokus. Dort hatte die Styriarte bisher nur ihre Büros. Jetzt punkten unrennovierter Stuck und Seidentapete mit dem Charme des Verstaubten als Kulisse. Das Opernpasticcio im Rokoko-Schauspielhaus präsentiert innerhalb der „Attems-Saga“ Vivaldi-Opern-Arien, abgemischt mit Vivaldis virtuosen Violinkonzerten „Frühling“, „Sommer“, „Herbst“ und „Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“. Bei der letzten Probe hat Thomas Höft Klassikfavori Auskunft gegeben. (Die Fragen stellt Sabine Weber)Eine barocke Steiermarktshow auf der Styriarte 2024 – Thomas Höft erklärt „Attems Saga“ weiterlesen →
Der französische Namen täuscht, denn die junge Dirigentin ist eine gebürtige Kölnerin und sogar in der Kölner Philharmonie musikalisch sozialisiert worden! Nach einem Orgel- und Kirchenmusikstudium hat sie ein Dirigierstudium in der Schweiz aufgenommen und – „nomen es omen“ – macht jetzt Karriere in Frankreich. Sie ist derzeit eine von drei Cheffes d’Orchestre, Dirigentinnen, die in Frankreich fest engagiert sind. Klassikfavori hat Johanna Malangré an der Opéra de Lille getroffen, wo sie ihre erste Opernproduktion und erste Operette dirigiert hat (siehe klassikfavori). Vor der Premiere hat klassikfavori sie in ihrem Dirigentenzimmer getroffen. (Die Fragen stellt Sabine Weber)Johanna Malangré – Cheffe d’orchestre – ! weiterlesen →
Ted Huffman bildet zusammen mit Komponist Philip Venables ein erstaunliches Duo. 2016 entwickeln sie die erste Oper nach einem Schauspiel von Sarah Kane. „4.48 Psychosis“ katapultiert Komponist Venables in der Karriere nach oben, wie auf klassikfavori nachzulesen (STRASBOURG, SEMPER 2). 2019 dann die zweite Oper des Komponist-Regisseur-Duos nach einer realistischen Begebenheit zweier russischer Teenager, die von zuhause abhauen und in ihrem Hüttenversteck von Sicherheitspolizisten erschossen werden. Zu „Denis & Katya“verfasst Ted Huffman auch das Libretto. Nach der Uraufführung in Philadelphia startet eine beachtliche Europatournee. Letztes Jahr wandert die dritte Venables-Huffman-Oper „The Faggots and Their Friends Between Revolutions“ vom National Festival in Manchester nach Aix-en-Provence, zu den Bregenzer Festspielen, nach London South Bank, zum Holland Festival und ins Ruhrgebiet auf die Ruhrtriennale. Nächstes Jahr steht das vierte Opernprojekt an: „We are the lucky one“.Eine weitere und völlig neue Kreation, zu der Huffman wie zuvor das Libretto verfasst.
Sie hat alles, was für eine Gesangskarriere nötig ist und steuert sie ziemlich klug, ist in der Begegnung ungezwungen, offen zugewandt und lacht gern, wie im folgenden Gespräch zu erleben. Am 12.,13., und 14. Mai ist sie im Gürzenich-Orchester-Konzert in der Kölner Philharmonie als Solistin zu erleben, nach ihrem Rollendebüt des Idamante in Mozarts „Idomeneo“ an der Oper im Staatenhaus im Februar dieses Jahr. Warum nach Mozart immer vor Mozart ist und Anna Lucia Richter eine erfolgreiche Prophetin im eigenen Land sein muss, was sie zu ihrem Fachwechsel zu sagen hat, über Hosenrollen und Gefahren auf der Opernbühne denkt, was ihre Erfahrungen beim Mädchenchor am Kölner Dom für ihre Karriere bedeutet haben, können Sie im folgenden podcast favori hören, das Anfang April aufgezeichnet wurde. (Die Fragen stellt Sabine Weber) Die Mezzosopranistin Anna Lucia Richter, jung, attraktiv und erfolgreich! weiterlesen →
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