Schlagwort-Archive: Roland Schwab

Wie der Münchener Opernregisseur Roland Schwab eskaliert. Augenzwinkernd …

Wie der Münchener Opernregisseur Roland Schwab eskaliert. Augenzwinkernd …

Roland Schwab. Foto: Sabina Przybla

Kreativität in Notzeiten. Das passt zu diesem Fall, der höchst wahrscheinlich noch von keinem Radar erfasst wurde! Einem Regisseur brechen alle Produktionen weg. Also komponiert er, um Dampf ab zu lassen. Dabei darf es ordentlich krachen. Jedenfalls bei Roland Schwab. Der Münchener Regisseur hat einen Zyklus von 10 Eskalationen für zwei Klaviere komponiert! „Rabiat, sarkastisch, humoristisch“, so Schwab. Er ist davon überzeugt, das immer Neues zu schaffen sei, auch im tiefsten Frust. Bevor er in seinen Kreativ-Keller abtauchte, ist Schwab aber erst einmal ordentlich in die Luft gegangen – wie Sie in dieser neuen Folge des Podcast favori. Musiker unter dem Radar erfahren. Wie der Münchener Opernregisseur Roland Schwab eskaliert. Augenzwinkernd … weiterlesen

Roland Schwab inszeniert den “Bajazzo” als düster-schwarze Tragikomödie für Essen

(Titelfoto: Matthias Jung) Das Abonnements-Publikum haben wir in Essen doch immer eher als reserviert erlebt. Nach der kurzfristig freigegebenen Premiere am Aalto-Theater stehende Ovationen! Ruggiero Leoncavallos „I Pagliacci“ – „Der Bajazzo“ – ist ja auch ein Publikumsstück. Mit herrlich eingängiger Musik. Und der berühmtesten Tenor-Arie aller Zeiten. Angeblich ist das die erste Arie, die je auf Schallplatte gebannt wurde. „Ridi Pagliacci – Lache Pagliacci“! Zu Lachen gibt es allerdings wenig. Regisseur Roland Schwab taucht die zwei Akte von etwas über 70 Minuten Länge in bitter-düsteres Schwarz und inszeniert mehr Tragik als Komödie, die auf einer Bühne auf der Bühne stattfindet. Bajazzo liegt von vornherein in Ketten, an denen sein Gegenspieler Tonio zerrt. (Von Sabine Weber) Roland Schwab inszeniert den “Bajazzo” als düster-schwarze Tragikomödie für Essen weiterlesen

Im Tunnel! Roland Schwab inszeniert Verdis „Don Carlos” in Saarbrücken als düsteres Drama eines Verlorenen

Roland Schwab hat einen Hang zum Düsteren, zum abgründig Dunklen, geheimnisvoll Fremden in jedem einzelnen Menschen wie in der Gesellschaft als Ganzes. Bei seinem faszinierenden „Lohengrin“ vor wenigen Monaten in der Salzburger Felsenreitschule dominierte die gewaltige Bühnenbreite den ganzen Abend das Wrack eines riesigen Flugzeugs, entworfen von Piero Vinciguerra. Jetzt hat derselbe Bühnenbildner, mit dem Schwab oft zusammenarbeitet, einen in seinen Materialien zugleich realistischen wie im Gehalt symbolischen, auf halber Höhe durchbrochenen Auto-Tunnel auf die Bühne des Saarländischen Staatstheaters gebaut und Renée Listerdal dazu die zeitlosen und doch modernen Kostüme entworfen. (Von Klaus Kalchschmid) Im Tunnel! Roland Schwab inszeniert Verdis „Don Carlos” in Saarbrücken als düsteres Drama eines Verlorenen weiterlesen