Zuletzt war die Oper Dortmund beim Konwitschny-Ring ausverkauft. Sie ist ja nicht gerade klein dimensioniert. Asmik Grigorian, längst ein Star, bereits mehrmals zur Sängerin des Jahres von der Opernwelt-Jury gekrönt, sorgte jetzt auch für Full-House. Das dürfte Opernintendant Heribert Germeshausen sehr gefreut haben. Auch, weil diese Turandot-Inszenierung aus seiner ersten Spielzeit 2018 kommt. Und Tomo Sugaos Regie und Frank Philipp Schlößmanns Bühne waren perfekt für Grigorians Auftritt. Ihre Darstellung der unnahbaren, grausamen chinesischen Prinzessin, die eine durch Männer verletzte Urahnin rächen will, beeindruckte. (Von Sabine Weber) Turandot die Große in Dortmund. Asmik Grigorian singt vor ausverkauftem Haus weiterlesen
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Ganz großes Kino! Lydia Steier inszeniert für die Oper Köln Giacomo Puccinis Turandot und landet einen Coup!

Foto: Bernd Uhlig
Am Ende poppt natürlich die Frage auf! Puccini hat seine letzte Oper Turandot ja nicht vollendet. Und die Finallösung von Franco Alfani lässt die Liebe in einem Schlusschor pompös siegen. Wie den plötzlichen Wandel der Männerhassenden Turandot in eine sich der Liebe unterwerfenden zahmen Gefährtin verkaufen? Er ist so unglaubwürdig, wie nur Kino sein kann. Wenn sich Calaf und Turandot im Kölner Staatenhaus küssen und umarmen, leuchten die Kinoletter orange grell über der Szene. Und während eine geläuterte Turandot im Marlene Dietrich-Outfit sich dem Volk zuwendet und Glückwünsche entgegen nimmt, unterschreibt Calaf sein nächstes Filmengagement. (Von Sabine Weber) Ganz großes Kino! Lydia Steier inszeniert für die Oper Köln Giacomo Puccinis Turandot und landet einen Coup! weiterlesen