Cristian Măcelaru hat gerade seinen Posten als Chefdirigent beim WDR Sinfonieorchester geräumt und ist schon wieder zurück! Und was für einen unerhörter Saisonauftakt lieferte er. „Salome“ von Richard Strauss. Das Orchester brodelte, vielleicht manches mal zu laut, aber immer eindrucksvoll. Die Solisten, Jennifer Holloway als Salome, Iain Paterson als Jochanaan, Tanja Ariane Baumgartner, Herodias, Gerhard Siegel, Herodes und Oleksiy Palchykov, Narraboth, waren eine Starbesetzung. Ein Rundfunkorchester lieferte Oper vom Feinsten. (Sabine Weber) WSO – Saisonstart 25/26 mit Salome weiterlesen
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Cristian Măcelaru verabschiedet sich in Köln als Chef vom WDR Sinfonieorchester

Es laufen die Proben zu seinem letzten Konzert. Diesen Freitag und Samstag (am 27. und 28. Juni) steht Cristian Măcelaru zum letzten Mal in der Kölner Philharmonie als Chefdirigent vor dem WDR Sinfonieorchester. Sechs Jahren war er das. Nach dieser Spielzeit verlegt Cristian Măcelaru seinen Hauptarbeitsplatz in die USA, wo der rumänischstämmige Geiger und Dirigent seine Musikkarriere auch begonnen hat. Er wird das Cincinetti Symphony Orchestra übernehmen. In der kommenden Interimsspielzeit wird er einige Male wieder in Köln sein und „sein“ Orchester dirigieren. Und doch ist es ein Abschied. Bereits am Beginn seiner Kölner Zeit habe ich mit ihm für Klassikfavori ein Interview geführt. Was er mit dem WDR Sinfonieorchester seitdem erreicht hat, was er an Europa vermissen wird oder auch nicht, und in den USA zurück gewinnen will, das erfahren Sie in diesem Podcast. (Die Fragen stellt Sabine Weber)
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„Acht Brücken | (Neue) Musik für Köln“ in der Philharmonie mit dem WDR Sinfonieorchester fulminant eröffnet
(Beim Betreten der Philharmonie! Foto: Sabine Weber) Im Eröffnungskonzert der 13. Ausgabe bietet das WDR Sinfonieorchester unter Cristian Măcelaru in der ersten Hälfte in die Jahre gekommene Moderne. Aber György Ligetis „Clocks and Clouds“(1972/3) mit Frauenchor (Frauen des WDR Rundfunkchores) und „Atmosphères“ für gigantisches Orchester (1961) – Ligetis 100. Geburtstag wird in diesem Jahr gefeiert – sowie Claude Viviers „Orion“ (1979) mit noch mehr Schlag-Klangwerk, wirken unerhört frisch und sogar aufregend modern im Vergleich zu dem postromantischen Violinkonzert von Mark Simpson (*1988), das nach der Pause uraufgeführt wird. Der Brite lässt vor allem die Solistin arbeiten. Und hat gute Aktien, denn Nicola Benedetti liefert eine beeindruckende Performance, die trotz einigen Leerlaufs mitreißt. (Von Sabine Weber) „Acht Brücken | (Neue) Musik für Köln“ in der Philharmonie mit dem WDR Sinfonieorchester fulminant eröffnet weiterlesen
WDR Sinfonieorchester mit Brahms & Brahms und besonderen Momenten
Das WDR Sinfonieorchester präsentiert Brahms’ zweites Klavierkonzert und dessen vierte Sinfonie, die einen Kompositionsauftrag „Miniaturen der Zeit“ umrahmen. „Caritas“ von Klaus Lang. Das ist auch das Programm des Auftaktkonzerts einer mehrtätigen Residency des WSO im rumänischen Timişoara. Am Montag gehen das Orchester und Solist Simon Trpčeski auf Reise. Warum nach Timişoara, besser bekannt als Temeswar? Die Stadt in der Nähe der ungarischen Grenze im Westen Rumäniens ist die Heimat des Chefdirigenten Cristian Măcelaru und in diesem Jahr Kulturhauptstadt. Anlass für ihn, diese Kooperation anzustoßen, sinfonische und kammermusikalische Programme auch in Zusammenarbeit mit einem Orchester vor Ort zu präsentieren. Außerdem Musikstudierende und begabte Jugendliche zu Instrumental-Workshops einladen, die von Musikern des WSO geleitet werden.(Von Sabine Weber) WDR Sinfonieorchester mit Brahms & Brahms und besonderen Momenten weiterlesen
75 Jahre WDR Sinfonieorchester und WDR Rundfunkchor! In der Kölner Philharmonie wird gefeiert!
Mehrmals an diesem Festkonzert-Abend wird daran erinnert, dass es ein Zeichen der Hoffnung war, in den Trümmern von Köln ein Rundfunkorchester, noch ohne Sendesaal, wieder spielen zu lassen. Die Trennung von WDR und NDR erfolgt erst 1956, das Kölner Rundfunksinfonieorchester spielt als Fraktion des NWDR-Orchesters aber schon seit 1947 auf. In Kinos, Zirkushallen, Gemeindesälen oder der Festhalle in Viersen, die den Krieg überstanden hat. 1951 dann im eigenen Sendesaal. 75 Jahre nach dem ersten Konzert – heute- in der Kölner Philharmonie unter seinem achten Chefdirigenten Cristian Măcelaru, der zur Veredelung des Abends – zuvor im Plenarsaal der Bezirksregierung noch mit dem Rumänischen Kulturverdienstorden geehrt wird. (Von Sabine Weber) 75 Jahre WDR Sinfonieorchester und WDR Rundfunkchor! In der Kölner Philharmonie wird gefeiert! weiterlesen
Das WDR Sinfonieorchester meldet sich in der Kölner Philharmonie zurück! Und Chefdirigent Măcelaru wartet auf ein Wunder!
Gleich mit zwei Konzerten um 18 Uhr und 21 Uhr meldet sich das WDR Sinfonieorchester unter seinem Chefdirigenten Cristian Măcelaru zurück. Eigentlich hätte es ein Konzert mit der Chorfantasie op. 80 von Ludwig van Beethoven und das Klavierkonzert C-dur für Klavier und Orchester op. 39 mit einem Schlusschor werden sollen. Die zwei Konzerte um 18 und 21 Uhr füllten sich anders. Nicht groß besetzter Bombast ist das Gebot in Corona-Pandemie-Zeiten, sondern kleiner besetzte Werke. Repertoire, das im zumeist groß orchestrierten Konzertleben kaum zu finden ist. Für Cristian Măcelaru, seit 2019/20, also dieser Spielzeit, Chefdirigent des WDR Sinfonieorchesters, zählt jetzt vor allem die Chance, wieder Musik vor Publikum aufzuführen und Optimismus zu verbreiten, wie er in einem klassikfavori-Interview zwischen den beiden Konzerten erzählt. (Von Sabine Weber)
