Schlagwort-Archive: Dmitri Tscherniakov

Elektra von Dmitri Tscherniakov in Hamburg

Dezember, Weihnachtszeit!
Weihnachtsopern gehören in das Programm jeder bürgerlichen Oper. Und es wäre auch nicht so, dass an der Hamburgischen Staatsoper nicht eine „Hänsel und Gretel“ Premiere gefeiert hätte. Derzeit läuft in der Oper am Gänsemarkt allerdings auch ein Stück, das seinem Komponisten den Beinamen Bürgerschreck eingejagt hat. Richard Strauss „Elektra“ in der Regie von Dmitri Tscherniakov, der nicht gerade zimperlich ist und Opernhandlung gern in Gesellschaftsszenarien hinein implementiert, um diese dann zu sprengen. Unser Opernexperte Klaus Kalchschmid analysiert im Gespräch mit Sabine Weber im podcast favori. Die Oper der Woche auch ein ungwöhnliches Finale, das einem dieser grausigen schwedischen Krimi entnommen sein könnte. Elektra von Dmitri Tscherniakov in Hamburg weiterlesen

Zwei Frauen punkten in Bayreuth! Dirigentin Oksana Lyniv und die Holländer-Senta Asmik Grigorian

(“Verdammnis ist ihr Los!” raunt der Holländer (John Lundgren) im Titelfoto Senta (Asmik Grigorian) ins Ohr!) Am 25. Juli 2021 – gestern – war die Eröffnungspremiere vom “Fliegenden Holländer” bei den Bayreuther Festspielen. Und auch dort sind wohl “Frauen auf einem guten Weg – und sie können es”, wie unlängst der Spiegel in einem Artikel über Sportmoderatorinnen getitelt hat. Warum sollten Frauen es auch nicht können? Dass Oksana Lyniv als erste Frau in Bayreuth dirigiert wurde in den Medien allerdings derart gehypt, dass es den Eindruck machte, die dirigierende Frau wird gerade erfunden. Davon abgesehen punkten wenn mindestens zwei Frauen. Also nicht nur die urkainische Dirigentin, die in der Orchesterakademie Remscheid gefördert wurde, die seit 1998 jährlich ein Dirigierstipendium nur an Frauen vergibt. Auch die Senta, die Asmik Griogorian gibt, finden Sabine Weber und Klaus Kalchschmid im podcast Favori. Die Oper der Woche sensationell! Zwei Frauen punkten in Bayreuth! Dirigentin Oksana Lyniv und die Holländer-Senta Asmik Grigorian weiterlesen