Liegt es an der erotisch aufgeladenen Inszenierung von Carlos Wagner oder der umwerfenden Carolina López Moreno, ein dramatisch jugendlicher Sopran mit Ausstrahlung, sodass die Lefzen tropfen. Andrés Orozco-Estrada als neuer Gürzenich-Chef hat goldrichtig auf diesen Durchbruchserfolg des Opernkomponisten Puccini kurz vor der Jahrhundertwende gesetzt. Selbst die vorvorletzte Aufführung ist so gut wie ausverkauft! (Von Sabine Weber) Die Puccini-Lulu heißt Manon Lescaut und wird in der Premierenproduktion der Oper Köln auf Händen getragen weiterlesen
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Schön gestorben ist die halbe Oper! Puccinis La Bohème im Kölner Staaten(Opern-)haus

Großartige Stimmung im Saal 2 des Staatenhauses! Die Kölner sind glücklich, dass es mit ihrer Spielzeit doch noch etwas wird. Das Gürzenich-Orchester durfte diesmal auch vor der Puppen-kleinen Bühne sichtbar spielen. Die wird in jedem Akt zweimal umgebaut. Das geschieht aber mit Überraschungseffekt, sodass das Publikum entzückt wie nach einem Zauberakt „Ah, Oh!“ ausruft. Die Sänger sind allesamt überzeugend. Mimi und Rudolfo als frisch Verliebte vielleicht etwas weniger, dafür um so mehr im Liebeskummer und Liebestod. (Von Sabine Weber) Schön gestorben ist die halbe Oper! Puccinis La Bohème im Kölner Staaten(Opern-)haus weiterlesen