Zum 7. Mal lädt das Linos Piano Trio zu seinem Festival ein. Aus dem Ausweichquartier im Sancta Clara Keller sind die drei Musiker für die Festivaltage in ihre Gründungsspielstätte zurückgekehrt, das Orangerie-Theater im Kölner Volksgarten. Und goldene Zeiten beschwören sie! „Aurea Terra“ haben sie diese Spielzeit überschrieben, und ein neugieriges Publikum hat sich wie immer für die Linos-Hörabenteuer wieder eingefunden. Das „Goldene Land“ wurde in Klangwelten des interkontinentalen Südostasien und bei Debussy sowie im Surrealismus bei Cage, Poulenc und Satie gesucht. Man durfte sich überraschen lassen. Terra Aurea steht nämlich noch für etwas ganz anderes… (Von Sabine Weber) Das Linos Festival in seiner 7. Spielzeit – wieder in der Orangerie! weiterlesen
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Melodisch-kontrapunktische Leitfäden. Das Linos Piano Trio eröffnet das 5. Linos Festival in Köln
Melodien aus unterschiedlichen Epochen fluten den backsteinernen Clara Keller, mal zwei, drei, vier oder sechsstimmig. Von Bach bis zeitgenössisch. Die insgesamt sieben Musiker sind immer wieder in Bewegung im Eröffnungskonzert des 5. Linos Festival für Kammermusik in Köln. Sätze aus Gabriel Faurés Klaviertrio und dessen zweiten Streichquartett, sowie die Uraufführung des Klaviertrios „Echo Chamber“ und „Unbenannt-2“ für Streichquartett der litauischen Komponistin Justina Repečkaitė sind Höhepunkte. (Von Sabine Weber)
Das kleine besondere Linos Festival findet in Köln zum 4. Mal statt!
(Titelbild: Vincent Kleemann) Der Sancta Clara Gewölbekeller eines verschwundenen Klarissenklosters ist wirklich ein besonderer Kammermusikort in Köln. Dorthin hat das Linos Piano Trio zu seiner vierten Festivalausgabe an diesem Wochenende eingeladen. Licht-und-Dunkelheit-Erfahrungen sind als programmatische Idee über die drei Tage gesetzt. Und das Eröffnungskonzert „Dark Side of the Moon“ gestern Abend war natürlich keine Hommage an Pink Floyd, sondern Arnold Schönbergs Melodram „Pierrot lunaire“ gewidmet. (Von Sabine Weber) Das kleine besondere Linos Festival findet in Köln zum 4. Mal statt! weiterlesen
Das Linos Piano Trio philosophiert auf seinem Festival in der Kölner Orangerie über das Ende der Zeit!
Die Location des Linos-Festivals im Kölner Volksgarten hat von außen Vintage-Charme. Innen links geht man an einer minimalistischen Künstlergarderobe mit grauem Vorhang abgetrennt vorbei. 50 rote Polsterstühle sind im Raum in Reihen verteilt. Der zweite Festival-Abend ist ausverkauft, und vielleicht klingt der Raum deshalb akustisch so perfekt! Zeit ist das Festivalsmotto, und erst einmal rattern zum Einstieg Metronome mit- oder gegeneinander auf einem Podest, bis ihre Zeit abgelaufen ist. Dann ist Maurice Ravels „Le Tombeau de Couperin“ in Trio-Bearbeitung zu erleben. Olivier Messiaens „Quatuor pour la fin du temps“ – mit Klarinettist Han Kim als Gast – macht in seiner Wucht und Eindrücklichkeit fast betroffen. (Von Sabine Weber) Das Linos Piano Trio philosophiert auf seinem Festival in der Kölner Orangerie über das Ende der Zeit! weiterlesen