- Die Kölner haben ihre Oper zurück! Schon am offenen Besuchertag am Wochenende zuvor stürmten neugierige Heerscharen das Haus. Durch die großen Fensterfronten leuchtete das Willkommens-Licht. Architekt Wilhelm Riphan hat das geplant, und auch die auf der Nordsüdfahrt gegenüberliegenden Häuser korrespondieren im Riphan-Stil. Das Publikum kann das von den großzügigen Austritten im ersten Stock aus bewundern. Der historische Vorplatz ist für das Stadtleben wieder gewonnen und zeigte sich vor der Eröffnungspremiere bunt gemischt bevölkert. Das im 50er-Jahre-Stil schlicht-elegante Haus im Inneren beeindruckt durch die Höhe der Säulenfoyers und angenehme Weitläufigkeit. Bis auf den letzten Platz war Richard Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ besetzt. (Von Sabine Weber) Der Rosenkavalier – Die Kölner Oper ist eröffnet! weiterlesen
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Götterdämmerung – Concerto Köln und Dresdner mit dem letzten Teil des Wagner-Cycles in der Kölner Philharmonie
Wagner wird am Rhein einmal mehr historisch informiert unsterblich! Vom Rhein ist des öfteren auch die Rede in Richard Wagners „Götterdämmerung“. Also kommt die Tournee mit Concerto Köln und dem Dresdner Festspielorchester irgendwie zuhause an. Begonnen hat sie bei den Dresdener Festspielwochen vor drei Wochen. Sie ging nach Bayreuth in den neu errichteten Konzertsaal und in die Elphi in Hamburg. Die Gibichungen, Gunther, Schwester Gutrune und Berater Hagen, um die sich die Handlung dreht, residieren natürlich am Rhein. Wo Siegfried seine „Heilige Braut“ genau zurückgelassen hat, wird nicht gesagt. Er rudert gegen den Strom zu der Gibichungen-Burg, so heißt es im Libretto. (Als Ruderin weiß frau, was gegen den Strom auf dem Rhein anzukämpfen heißt!) Brünnhilde wartet derweil auf dem „Brünnhildefelsen“ minniglich glücklich auf die Rückkehr ihres furchtlosen Helden. Beide ahnen noch nicht, dass durch Zaubertrankbetrug Siegfried sie vergisst, er Gunthers Schwester Gutrune heiratet und Brünnhilde an Gunther verschachert. Alles minutiös eingefädelt von Hagen, der an den Ring kommen will, aber zum Weltuntergang führt. (Von Sabine Weber) Götterdämmerung – Concerto Köln und Dresdner mit dem letzten Teil des Wagner-Cycles in der Kölner Philharmonie weiterlesen
Hunding mit Stierhorn und die Walküren mit Flüstertüte! Concerto Köln unter Nagano ist noch bis August auf Tournee!
(Titelfoto: Das Podium der Kölner Philharmonie ist gefüllt! Foto: Michael Graubner) Nach konzertanten Aufführungen an der Staatsoper in Prag und im Concertgebouw Amsterdam gastiert Concerto Köln unter Kent Nagano in der Kölner Philharmonie. Verstärkt durch das Dresdner Festspielorchester. Mit „Rheingold“ hatte Concerto Köln unter Nagano schon 2021 stürmischen Applaus entfesselt. Jetzt springt das Publikum sogar nach jedem „Walküren“-Aufzug aus den Sesseln. Im letzten Aufzug allerdings erst nach 10 Sekunden, so groß ist die Erschütterung. Wotan verstößt nach der emotional bis zum letzten aufgeladenen Auseinandersetzung Brünnhilde doch noch. Die seit 2018 angesagten „Wagner-Lesarten“ wirken. Das „sprechende Singen“ vor allem, das Wagners Diva Wilhelmine Schröder-Devrient, zu Wagners großer Freude, mitgeprägt haben soll! (Von Sabine Weber) Hunding mit Stierhorn und die Walküren mit Flüstertüte! Concerto Köln unter Nagano ist noch bis August auf Tournee! weiterlesen