So kommt mit Milo Rau die Wirklichkeit in Mozarts “La Clemenza die Tito” in Genf an. Übertragungsprobleme eingerechnet!

Justizspektakel oder Gerichtsdramen sind Milo Raus Spezialität. Der Theaterregisseur, Filmer, Essayist, Kolumnist und politischer Aktivist Milo Rau sucht in seinen Kunstinszenierungen nämlich nach der Gerechtigkeit für den Menschen, will Diskussionen anheizen und Meinungsfreiheit fördern. Wie sich Milo Rau als Opernregisseur präsentiert, war gerade in Genf zu erleben. Am Grand Théâtre de Genève hat Wolfgang Amadeus Mozarts La Clemenza di Tito in seiner Regie am Samstag online-Premiere. Klassikfavori-Experte Klaus Kalchschmid und Sabine Weber lassen im Podcast favori. Die Oper der Woche die online-Premiere Revue-passieren und versuchen die Bildmächtigkeit und Informationsflut seiner Inszenierung ein bisschen aufzudröseln. Über die Seite der Genfer Oper ist der Premierenstream noch bis zum 28. Februar nach zu schauen.

Titus (Bernard Richter) vergibt Vitellia (Serena Farnochia). Hinten die Nachstellung von Théodore Guericaults “Das Floss der Medusa” oder “Die Freiheit führt die Revolution” von Eugène Delacroix Foto: Carole Prodi

Titus (Bernard Richter) von Krankheit geschlagen wird von Schamaninnen behandelt. Rechts Annio (Cecilia Molinari). Foto: Carole Prodi

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