Aida als Historienstudie aus dem Blick französischer Kolonialisten und pianissimo Tönen in höchsten Lagen!

(18. Februar 2021, online-Premiere aus der Opéra national de Paris) Giuseppe Verdis Aida: zur Feier der Eröffnung des Suezkanals vom ägyptischen Vizekönig bestellt! 1871 in Kairo in einem gerade neu eröffneten Opernhaus aufgeführt! Aida ist ganz klar eine Festoper mit Pomp and circumstance.
Auch was die Besetzung angeht: 90 Orchestermusiker und mindestens ebenso viele Choristen fordert Verdi. Dazu ein nicht kleines Solistenensemble. Kann das Corona-konform sein? Gestern hat die Nationaloper jedenfalls in Paris ihre Aida-online-Premiere auf Arte Concert gezeigt. Sie sollte eigentlich am 2. Februar mit Publikum stattgefunden haben. Jetzt war sie Corona-bedingt gestern auf Arte Concert zu erleben. Lotte de Beer hat Regie geführt. Und hat sich für die Darstellung der Titelfigur etwas ausgedacht. Klaus Kalchschmid im Gespräch mit Sabine Weber lassen im Klassikfavori podcast – Die Oper der Woche den online-Premierenabend Revue-passieren. Und erklären auch einiges zur Oper!

Jonas Kaufmann (Radames). Foto: Vincent Pontet
Sondra Radvanovsky (Aida) mit Puppenspieler und Aida-Puppe. Foto: Vincent Pontet
Ksenia Dudnikova (Amneris). Foto: Vincent Pontet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.