Schlagwort-Archive: Paul-Georg Dittrich

Das Kölner „Rheingold“ ist als Märchen und Comic aufgezogen!

… und 13 Kinder auf der Bühne sollen in der Inszenierung von Paul-Georg Dittrich das (Rhein)Gold sein. Aber hätte je ein Mächtiger dieser Erde im Kampf um das „Noch-mehr!“ – darum geht es im Rheingold und im gesamten Ring – nach diesem Schatz gegiert? Im Gegenteil, wir Bürger verschulden uns derzeit sogar ganz legal und bürden künftigen Generationen unsere Wohlstandschulden auf. (Von Sabine Weber)
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Wenn Hässlichkeit tödlich ist. Ein Doppelabend mit „Zwerg“ und „Petruschka“ in Köln

Ist Behinderung hässlich? Wir alle kennen das Starren auf Menschen, die anders sind als wir. In Oscar Wildes Kunstmärchen „Der Geburtstag der Infantin“ wird eine Behinderung, noch schlimmer, zur Belustigung. Und, fatal, der Behinderte, ein Zwerg, weiß nicht, dass er „behindert“ ist. Will sagen, lebt in seiner Blase, wird aber gezwungen, seine Blase zu verlassen und stirbt daran. Alexander Zemlinskys Einakter „Der Zwerg“, 1922 unter Otto Klemperer in Köln uraufgeführt, lädt Facetten dieses Dramas symbolistisch auf. Die Oper Köln erinnert in einer Neuproduktion an die Uraufführung vor 100 Jahren und übernimmt mit Igor Strawinskys „Petruschka“ auch die Stückkombination des Uraufführungsabends, in einer neuen Choreografie von Richard Siegel für sein Ballet of Difference. (Von Sabine Weber) Wenn Hässlichkeit tödlich ist. Ein Doppelabend mit „Zwerg“ und „Petruschka“ in Köln weiterlesen