Elisabeth Leonskaja erhält den International Classical Music Award für ihre CD „Paris“!

Leonskaja[2]
Elisabeth Leonskaja erhält den International Classical Music Award für ihre CD Paris!

(Von Sabine Weber)

Das Wort Karriere vermeidet die Pianistin, die zu den allergrößten ihrer Zunft gehört. Stattdessen spricht die Starpianistin Elisabeth Leonskaja lieber davon, dass sie sich wie eine hungrige Studentin fühle. Dass sie über eine immense Repertoireerfahrung verfügt, beweist das exquisit zusammengestellte Programm ihrer jüngsten CD. Mit der Kombination von Maurice Ravels Valses nobles et sentimentales und Georges Enescus großartiger und in Konzerten nie zu hörenden Ersten Klaviersonate (fis-moll) weist sie nebenbei auf die Geistesverwandtschaft des bekannten mit dem weitgehend vergessenen rumänischen Komponisten hin, die im Ausdruck dann doch so gänzlich verschiedene Klaviermusik produziert haben. Ergänzt von Claude Debussys Préludes (Auswahl) und dessen charmant melancholischen Walzer La plus que lente. Die beim Label eaSonus im letzten Oktober herausgekommene CD ist am 20. Januar 2014 bei den International Classical Music Awards (ICMA) in der Kategorie ‚Solo Instrument’ ausgezeichnet worden. Auf diesem Erfolg, auf keinem Erfolg ruht sich die Grande Dame jedoch aus, wie sie in einem Interview anlässlich ihres Soloauftritts mit dem WDR Sinfonieorchester Köln beim Kissinger Sommer verraten hat. Für sie gehört die Auseinandersetzung mit Musik zu einem glücklichen Leben notwendig dazu! Und natürlich der Flügel. (Siehe auch klassikfavori Kritik über ihre Interpretation der letzten drei Beethoven-Sonaten)

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