Wagner wird am Rhein einmal mehr historisch informiert unsterblich! Vom Rhein ist des öfteren auch die Rede in Richard Wagners „Götterdämmerung“. Also kommt die Tournee mit Concerto Köln und dem Dresdner Festspielorchester irgendwie zuhause an. Begonnen hat sie bei den Dresdener Festspielwochen vor drei Wochen. Sie ging nach Bayreuth in den neu errichteten Konzertsaal und in die Elphi in Hamburg. Die Gibichungen, Gunther, Schwester Gutrune und Berater Hagen, um die sich die Handlung dreht, residieren natürlich am Rhein. Wo Siegfried seine „Heilige Braut“ genau zurückgelassen hat, wird nicht gesagt. Er rudert gegen den Strom zu der Gibichungen-Burg, so heißt es im Libretto. (Als Ruderin weiß frau, was gegen den Strom auf dem Rhein anzukämpfen heißt!) Brünnhilde wartet derweil auf dem „Brünnhildefelsen“ minniglich glücklich auf die Rückkehr ihres furchtlosen Helden. Beide ahnen noch nicht, dass durch Zaubertrankbetrug Siegfried sie vergisst, er Gunthers Schwester Gutrune heiratet und Brünnhilde an Gunther verschachert. Alles minutiös eingefädelt von Hagen, der an den Ring kommen will, aber zum Weltuntergang führt. (Von Sabine Weber) Götterdämmerung – Concerto Köln und Dresdner mit dem letzten Teil des Wagner-Cycles in der Kölner Philharmonie weiterlesen
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Marta Torbidoni, Ernesto Petti und Yong Woo Kim aus dem Kölner Ensemble adeln Verdis „Nabucco“
Und auch das Gürzenich-Orchester präsentiert sich unter dem gebürtigen Römer Sesto Quatrini in Köln als vorzüglich. Es wird in formvollendeten dynamisch differenziert gestalteten Melodiebögen bis zum letzten Ton ausmusiziert. Die Verdische Verve ist rhythmisch auf dem Punkt (bis auf die Triangel, die aus keinem Grund schleppt), und immer ohne zu hetzen. Die kammermusikalischen Momente, auch nur mal mit einem Violoncello wird begleitet, sind hinreißend. Dieser Verdi klingt, dass man glatt vergisst, noch immer in der Kölner Behelfsoper im Staatenhaus zu sitzen. (Von Sabine Weber) Marta Torbidoni, Ernesto Petti und Yong Woo Kim aus dem Kölner Ensemble adeln Verdis „Nabucco“ weiterlesen
Liebestod zum Saisonauftakt! Der Bayreuthsänger Samuel Youn aus dem Kölner Ensemble über seine Rolle(n)!
In Köln steht die Saisonpremiere ins Haus! Mit Richard Wagners „Tristan und Isolde“ am 21. September in der Oper Köln im Staatenhaus. Die Proben laufen in die heiße Endphase. Ensemble-Bassbariton Samuel Youn als ausgewiesener Bayreuth-Sänger ist natürlich mit dabei. Er übernimmt die Rolle des Kurwenal. Der gebürtige Koreaner ist längst nicht mehr der einzige Koreaner im Team. Das hat mit ihm zu tun. Nach einer Probe habe ich mich mit ihm getroffen, habe einiges über die Kurwenal-Partie erfahren und über Samuel Youns Korea-Connections!
