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Frenetische Raserei. Mäkelä und das Orchestre de Paris in Köln

Klaus Mäkelä. Foto: Wikimedia Commons

Das Orchestre de Paris gastierte in der Reihe „Internationale Orchester“ in der Kölner Philharmonie. Der mitgereiste Musikdirektor heißt Klaus Mäkelä, ist gerade mal 28 Jahre alt und hat sich, derzeit nämlich ebenfalls Chef beim Oslo Philharmonic und designiert beim Concertgebouworkest sowie beim Chicago Symphony Orchestra, in der ersten Liga voll etabliert. Es dürfte die alte Dirigiergarde in Angst und Schrecken versetzen. Bei ihm gibt es nämlich kein maniertes Rudern oder verzweifeltes Quirlen. Konzentriert und fokussiert sorgt er mit klaren Gesten und exaktem Timing für Übergänge vom Feinsten und dynamische Abstufungen in ungeahnten Extremen. So leise hat man die Trompeten noch nie gehört. Energisch ist er, wo es angebracht ist, und er gibt, wenn im größten gegenrhythmischen Tumult nötig, das Metrum auch mal mit beiden Armen wie in der ersten Dirigierlektion an. (Von Sabine Weber) Frenetische Raserei. Mäkelä und das Orchestre de Paris in Köln weiterlesen

Bertrand Chamayou zum 150. von Maurice Ravel

„Eine Art Ravelianisches Porträt ohne echtes Originalwerk“ beschreibt der französische Pianist Bertrand Chamayou sein Projekt. Er hat bereits vor 10 Jahren 2016 das Soloklavierwerk von Maurice Ravel herausgebracht. Das war nicht genug. Heute erscheint seine neue persönliche Hommage an Maurice Ravel: punktgenau am 7. März, zum 150. Geburtstag von Ravel. Klassikfavori hat mit ihm gesprochen. (Die Fragen stellt Sabine Weber)

Das Cover der neuen CD von Bertrand Chamayou. Ravel fragments ist sie überschrieben. Bertrand Chamayou zum 150. von Maurice Ravel weiterlesen