Musik und Astronomie – Die SWR2 Musikstunde ab dem 9. bis zum 13. November mit Sabine Weber

Die Erde aus Satellitenperspektive. Foto: ESA
Die Erde aus Satellitenperspektive. Foto: ESA

Jetzt sind im klaren Nachthimmel die Sternbilder des Orion,der Sternhaufen der Plejaden oder die W-förmige Cassiopeia wieder deutlich zu erkennen. Und geben wir es ruhig zu, wenn wir die Chance haben, der überleuchteten Großstadtnacht zu entkommen und ins Sternenmeer einzutauchen, dann vermittelt uns das auch heute noch Erhabenheit. Göttliche Ordnungskraft steht in den Himmel geschrieben! Und auch die Musik ‘blickt’ seit Jahrhunderten ehrfürchtig horchend himmelwärts. Die Sphärenharmonie als harmonisch klingender Himmel ist ein viel beschworenes musikalisches Bild. Musikalische Zahlenverhältnisse bekommen kosmologische Dimensionen. Komponisten blicken durch Riesenteleskope! Johannes Kepler deutet astronomische Winkelmessungen der Planetengeschwindigkeiten zueinander als klingende Intervalle. Sie sind vermutlich für Instrumenten-Stimmungen herangezogen worden. Wenn es Sie interessiert, die SWR2 Musikstunden greifen ab dem 9.11. bis zum 13.11. jeweils um 9.05 Uhr nach den Sternen. Und sie spekulieren nicht nur. Sie suchen nach der Möglichkeit von Transpositionen unseres Planetensystems in den hörbaren Bereich. Und bringen – natürlich – auch Planeten in Charakterdarstellungen und mythologischen Bildern zum Klingen. Mit diesem Thema beschäftige ich mich schon ziemlich lange. Und habe dafür auch mal mit einem Astronomen telefoniert. Freimut Börngen hat nämlich mit musikalischen Ambitionen Komponistennamen in den Himmel versetzt. Wie man Planetoiden entdeckt – diese Himmelskartoffeln kurven zwischen Mars und Jupiter um die Sonne – und wie man als Taufpate im Kosmos für musikalische Ehre sorgen kann, das habe ich von ihm erfahren. Und einen Teil des Telefonats, damals im Dezember 2002, habe ich aufgenommen.
Der Planetoiden-Entdecker Freimut Börngen am Apparat!

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