Kategoriearchiv: Eifelklassik

Mit der Gambe durch die Eifel – Im ostbelgischen Wirtzfeld

Das erste Konzert im Rahmen „Mit der Gambe durch die Eifel“ in Kooperation mit dem OstbelgienFestival letzten Sonntag fand Zuspruch. 33 Teilnehmer folgten Günter Franzen vom ostbelgischen Naturschutzbund Natagora in das Naturschutzgebiet an der Holzwarche, wo an einer der höchstgelegenen Eifeler Wasserscheiden vier Flüsse entstehen. In der St. Anna Kirche füllten weit über 80 Besucher den von Kriegsschäden verschont gebliebenen, durch und durch original barock ausgestatteten Kirchenraum unter gotischem Gewölbe. Ensemble favori spielte unter besten akustischen Bedingungen. Das Publikum lauschte aufmerksam den frühbarocken Klängen für Gambe, Laute und Chitarrone und schmunzelte über die Kölschen und Wirtzfelder Töne, die Schauspielerin Hildegard Meier einstreute. (Von Sabine Weber)

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Mit der Gambe durch die Eifel – Ein Mirakel in Alendorf

Der Andrang war überwältigend! Viele Eifeler aus der Umgebung und Alendorfer pilgerten zu ihrer alten Kirche auf den Berg, auch, um den Blick aus der Höhe auf die gegenüberliegenden Wacholderhänge des Kalvarienbergs zu werfen. Das war der erste Auftritt von Ensemble favori an diesem besonderen Ort in diesem wieder besonderen Kirchendenkmal. (Von Sabine Weber) Mit der Gambe durch die Eifel – Ein Mirakel in Alendorf weiterlesen

Mit der Gambe durch die Eifel – im „Eifeldom“ Mirbach

(31. Mai 2026, Erlöserkapelle Mirbach) Zum zweiten Mal gastiert Ensemble favori in der seiner Glasmosaik-Ornamente wegen überwältigenden Erlöserkapelle in Mirbach. Christian von Mirbach, Nachfahre des Bauherrn Ernst von Mirbach, begrüßte das Publikum in dem „Eifeldom“, wie die Erlöserkapelle von den Eifelern bewundernd genannt wird. Die den Kirchenraum füllenden mehr als 50 Zuhörerinnen und Zuhörer waren aber nicht nur aus der Eifel angereist. Auch aus Siegburg und Köln hatten sie hierher gefunden. Sie ließen zur Musik die Blicke über die Steinvariationen gleiten. (Von Sabine Weber) Mit der Gambe durch die Eifel – im „Eifeldom“ Mirbach weiterlesen

Mit der Gambe durch die Eifel – Auftaktveranstaltung in der Schlosserei und Schmiede Köb

(14. Mai 2026, Schlosserei Köb, Hüngersdorf) Gambe und Renaissancelaute passen zu Eisen und in diese Eifeler Schmiede!

in der Schlosserei Köb befindet sich auch noch eine Esse. Foto: Jukka Höhe

Beim Auftaktkonzert „Mit der Gambe durch die Eifel“ in der Schlosserei und Schmiede Köb in Hüngersdorf/Blankenheim saß das Publikum vor Stahlträgern und um einen Amboss herum. Und auch die Kräuterwanderer, die zuvor mit den Eifeler Kräuterwelten unterwegs im Lampertstal unter anderem Pilgerkräuter zur Linderung von Fußblasen erkundeten, ließen sich in das ungewohnte andere Ambiente fallen. Selbst aus Hamburg und Hannover haben Zuhörer hierhin  gefunden.

Konzertdebüt in der Schmiede

In dieser Schmiede hat noch nie ein Konzert stattgefunden. Die Akustik war perfekt, jedenfalls für die Werke des Frühbarock von Diego Ortiz, Girolamo Kapsberger, John Dowland oder Christopher Simpson, die Ensemble favori (Christoph Barth, Renaissanclaute und Chitarone, Hildegard Meier, Schauspiel, Reziation, sowie Sabine Weber, Viola da gamba und Projektinitiatorin) präsentierte. Stefan Pütz, ein Urgestein unter den Eifeler Schmiede, war geladener Ehrengast.

Eifeler Schmied Stefan Pütz im Gespräch mit Hildegard Meier. Foto: Sabine Weber
Mythos Schmied – Mythos Klang

Bei ihm ist der aktuelle Kölner Domschmied in die Eifeler Lehre gegangen. Und der inzwischen 77jährige Trenge Steff wie Pütz in seinem Heimatdorf Sistig genannt wird, hat auch einiges für den Kölner Dom geschmiedet. In Hüngersdorf lauschte er der zartbesaiteten Musik. Und zwischen der Musik den  Wortbeiträgen, in denen sich alles um den Mythos des Schmiedens drehte, unter anderem um eine Schmiedekaste in Afrika oder um Pythagoras und die klingenden Hammerschläge in einer antiken Schmiede, die zur Entdeckung der harmonischen Zahlenverhältnisse führte und letzendlich die Musikwissenschaft begründete. Pütz ergriff bewegt das Wort und sprach nach dem Konzert ein Schlusswort, das keinen kalt ließ. An diesem Abend trafen wirklich Musik, Mensch und ein erfülltes Handwerkerleben zusammen. Zufällig war noch ein Mikro online, leider zu weit weg und falsch ausgerichtet. Aber des Schmiedes Wort verweist die Aufnahmequalität auf den nachgeordneten Platz. Wer es nachhören will – hier kommt es…

 

 

Gastgeberschmied Josef Köb rechts und Stefan Pütz links stellen die antiken Hammerschläge von Pythargoras am Amboss nach. Foto: Sabine Weber

Eifelklassik mit „Candlelight“ – ein Pilotprojekt in der Burg von Blankenheim

Candlelight in der Blankenheimer Burg

Vier Damen in der Ausbildung zur Tourismus-Kauffrau haben ihren Abschluss mit einer Premiere in der Blankenheimer Burg am 8. Februar 2025 gemacht. „Lang im Kerzenschein! Ein Candlelight-Konzert im Rittersaal.“ Vor dem Konzert hat Sabine Weber mit Leonie Opperman, Sarah Lang, Hanna Hellendahl und Christine Hahn (siehe Bild unten) schon mal im Rittersaal gestanden und viel über den Tourismus in der Eifel erfahren, warum es für die Eifel dieses Konzert sein musste und auch wieviele Kerzen und welche angezündet wurden. Eifelklassik mit „Candlelight“ – ein Pilotprojekt in der Burg von Blankenheim weiterlesen